Kritik Am Wahlsystem - Clinton Verliert Mit Beinahe Einer Halben Million Stimmen Vorsprung

Noch stets steht nicht völlig fest, eingeschaltet wen jede Wahlmännerstimmen vergeben werden. Im Bundesstaat Michigan sind zwar jede Stimmen ausgezählt, gleichwohl durch das knappe Ergebnis, wird sicherheitshalber nochmal geprüft sowie nachgezählt, bevor die 16 Wahlmännerstimmen verteilt werden. Vermutlich wird Donald Trump sie gewinnen, so sieht es zumindest momentan aus.

Das Gesamtergebnis im Überblick

Wahlsystem fördert den Frust vieler Clinton-Anhänger sowie Trump-Gegner


Während in Michigan noch gezählt sowie geprüft wird, gibt es in vielen Teilen des Landes Protestkundgebungen gegen die Wahl Donald Trumps. Insbesondere in vielen Großstädten bewegen sich meist junge Volk auf die Straße. Ihre Kritik richtet sich selbst in erster Zeile gegen den neu gewählten Präsidenten selbst. In Kalifornien gibt es vereinzelt Forderungen später einem "Calexit", dem Austritt Kaliforniens aus den Vereinigten Staaten von Amerika.
Der Frust über die Niederlage Clintons sowie die Wut auf den neuen Präsidenten wird auch noch zusätzlich durch einen völlig bestimmten Umstand angeheizt. Es klafft eine massive Akzeptanzlücke zwischen dem Wahlergebnis in Zahlen sowie dem Endergebnis in die Sache. Nach aktuellem Stand dürfte Hillary Clinton beinah eine halbe Million Stimmen mehr erhalten haben, als die letztliche Sieger Donald Trump. Das bekannte Schwierigkeit mit dem Wahlsystem kommt später dem Erdjahr 2000 jetzt schon wieder zum Tragen. Damals hatte die Demokrat Al Gore rund 543.000 Stimmen mehr erhalten als sein republikanischer Konkurrent Geroge W. Bush. Aber Bush hatte flach mehr Wahlmännerstimmen erreicht sowie wurde US-Präsident.


Das Schwierigkeit die fairen Verteilung hinein Electoral College

 

Die Wahlmännerstimmen für die einzelnen Bundesstaaten enstprechen die Anzahl die Kongressmitglieder. Die kleinsten Bundesstaaten haben daher mindestens 3 Wahlmännerstimmen (2 Senatoren sowie mindestens 1 Abgeordneten hinein Repräsentantenhaus), Kalifornien hat die meisten mit 55. Aber dieses augenscheinlich angemessene Beziehung spiegelt nicht das tatsächliche Beziehung die Bevölkerungszahl wieder.

Ein Rechenbeispiel:
Im kleinsten Bundesstaat Wyoming, eine absolute Hochburg die Republikaner, leben knapp 600.000 Einwohner. Im von den Demokraten dominierten Kalifornien sind es rund 39,2 Mio. Wyoming hat 3 Wahlmännerstimmen. Also jedes dieser drei Stimmen steht etwa für 200.000 Menschen. Wären diese jetzt hinein Beziehung gleich verteilt, müsste Kalifornien 196 Wahlmännerstimmen erhalten, daher 141 mehr, als es wahrlich die Sturz ist. Dieses Missverhältnis gilt natürlich auch andersherum bei den kleinen demokratischen Hochburgen wie etwa Vermont hinein Vergleiche zum republikanischen Texas. Da es gleichwohl fern mehr kleine Bundesstaaten gibt, die hart in republikanischer Hand liegen, leiden insbesondere die Demokraten mitten dieser Regelung.

Was könnte man daher tun? Die Verteilung die Wahlmännerstimmen könnte neu geregelt sowie entsprechend die Bevölkerungsanzahl berechnet werden. Dies wäre allerdings auch nicht zwingend präzise. Es könnte jawohl sein, dass bei Zwei ähnlich großen Bundesstaaten mit z. B. 5 Mio Einwohnern die Wahlbeteiligung völlig unterschiedlich ist. In dem einen Bundesstaat bewegen sich 40% zur Wahl, in dem anderen 65%. Auch dann wäre die Verteilung die Wahlmännerstimmen nicht mehr mathematisch gerecht. Man könnte die Wahlmännerstimmen später dem Wahlgang anhand die wahrlich abgegebenen Stimmen berechnen.
Das Einfachste wäre es sicherlich, das Electoral College gänzlich abzuschaffen. Alle Stimmen werden landesweit gezählt, wer die Mehrheit hat, gewinnt. Dies würde zwar dazu führen, dass die weiten ländlichen Regionen hinein Heartland die Vereinigte Staaten von Amerika wohl gänzlich vom Wahlkampf abgeschnitten wären sowie politisch in die Bedeutungslosigkeit versinken, gleichwohl es ist auch später dem jetzigen System eigenartig, dass in Kalifornien oder Texas kaum Wahlkampf betrieben wird, sehr wohl gleichwohl in den hauptsächlich kleineren Bundesstaaten New Hampshire oder Iowa, die als Swing States gelten.

Alle Aspekte kann wohl nur knifflig mitten einen Hut bekommen. Fakt ist aber, dass es für den gesunden Menschenverstand kaum nachvollziehbar ist, dass die Mehrheit eingeschaltet landesweit gewonnenen Stimmen nicht zwingend für den Wahlausgang entscheidend ist.

Donald Trump kritisierte selbst mal das Electoral College


Insbesondere die Republikaner werden kein gesteigertes Interesse daran haben, das Electoral College zu überarbeiten oder gar abzuschaffen. Dabei hat Donald Trump selbst am 6. November 2012 via Twitter das Electoral College als beliebig "Desaster für die Demokratie" bezeichnet. Er könnte jetzt daher selbst einen Schritt auf die Kritiker sowie die zahlreichen Demonstranten hinein Feld zugehen sowie eine Abschaffung ins Spiel bringen.

Für eine Abschaffung wäre eine Verfassungsänderung erforderlich. Es müsste jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Senat sowie Repräsentantenhaus für die Abschaffung stimmen. Zudem müssten 38 die 50 Bundesstaaten zustimmen. Eine solche Mehrheit zeichnet sich selbst allerdings überhaupt nicht ab. Die Republikaner haben in beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit. Und wie viele Demokraten korrespondieren würden, ist ebenso fraglich. Ursprünglich wurde das Electoral College als Sicherheitsintrument zur Wahrung die Interessen die einzelnen Bundesstaaten eingesetzt.

Sind Abweichler möglich, die Trumps Präsidentschaft noch verhindern können? 


Am 19. Dezember werden die Wahlmänner sowie übrigens auch Wahlfrauen ihre Stimmen jeweils hinein eigenen Bundesstaat abgeben. Kann es noch Überraschungen geben? Viele Wahlmänner sind nur ihrem Gewissen verpflichtet sowie können vom Votum die Wähler Distanz nehmen. In 24 Bundesstaaten besteht diese Regelung. In den anderen 26 Bundesstaaten sowie Washington D.C. sind sie gesetzlich verpflichtet, für den Gewinner ihres Bundesstaats abzustimmen.
Abweichler werden "faithless electors" genannt. In die Erzählung die Vereinigte Staaten von Amerika ist es noch nicht vorgekommen, dass diese faithless electors mal entscheidend waren. In diesem Erdjahr hat Donald Trump mindestens 20 Stimmen Puffer hinein Electoral College. Gewinnt er Michigan, wären es gar 36 Stimmen. Unwahrscheinlich, dass er nochmal zittern muss. Übrigens hatte für dieses Erdjahr die Demokrat Robert Satiacum Jr. aus dem Bundesstaat Washington angekündigt, hinein Falle eines Sieges Clintons als faithless elector ihr die Stimme zu verweigern.
Wäre die Wahl mit wenigen Wahlmännerstimmen Unterschied ausgegangen, hätte man wohl nochmal genauer hinsehen müssen. Am 06. Jänner 2017 wird das Folge die Stimmabgabe vom 19. Dezember verkündet.

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