Aktuelle Lage Bei Den Republikanern - Stand 20.04.16

Donald Trump feiert furioses Comeback in New York Aktuelle Lage bei den Republikanern - Stand 20.04.16
Donald Trump

Donald Trump feiert furioses Comeback in New York


Der New York Primary hat auch bei den Republikanern große Auswirkungen gehabt, wenngleich die Frage, wer letztlich nominiert werden wird, noch nicht beantwortet werden kann.
Donald Trump hat einen grandiosen Profit in New York eingefahren. 70-80 gewonnene Delegierte wurden erwartet, dass es am Schluss sogar 90 Delegierte geworden sind sowie Trump damit nur 5 Delegierte nicht gewinnen konnte, zeigt das Ausmaß des Zuspruchs in seinem Heimatbundesstaat. Und es lässt den Frontrunner die Republikaner auch hoffen, bei den kommenden Primaries in Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware sowie Rhode Island am 26.April ähnliche Siege einzufahren.
Trumps Erfolg überlagert auf einen Hieb die guten Nachrichten die letzten Wochen, die die Kampagne Ted Cruz begleiteten. Cruz hatte eine Reihe von kleineren Erfolgen vorzuweisen sowie Trump schien sich selbst etwas zu sehr mit sich selbst selbst zu beschäftigen. New York brachte jetzt die Wende.


Ted Cruz kann die Mehrheit hinein ersten Wahlgang nicht mehr erreichen


Ein paar Delegierte mehr oder weniger, so direkt muss man es nicht mehr nehmen, wenn man die Aussichten Ted Cruz bewerten will. Der Senator aus Texas kann nicht mehr eine Mehrheit hinein ersten Wahlgang des republikanischen Nominierungsparteitages gewinnen. Praktisch sowie theoretisch ist dies inzwischen, spätestens trotzdem später dem kommenden Dienstag auszuschließen. John Kasich ist schon länger nicht mehr in die Lage die 1237 Delegierten zu erreichen. Donald Trump wird die Vorwahlen als stärkster Republikaner abschließen, die alles entscheidende Erkundigung zum jetzigen Zeitpunkt ist aber, ob es ihm gelingen wird, die 1237-Delegierten-Marke zu knacken. Insgesamt sind noch 700 Delegierte zu vergeben. Davon muss Trump 388 Delegierte holen. Das sind etwa 55%. Das ist möglich, trotzdem nicht einfach. Trump wird jetzt eine ganze Reihe von Siegen einfahren, ob es letztlich reichen wird, kann man noch nicht vorhersagen, es wird trotzdem sicher knapp werden. Zu beachten ist trotzdem auch, dass nicht zwingend jede 1237 Delegierte später die letzten Vorwahl auf sein Konto bewegen sich müssen. Verpasst er diesen Wert etwa z. B. 20 oder 30 Delegierte, heißt das noch nicht sofort, dass es nicht mehr reichen wird. Denn es kommen noch einige unabhängige Delegierte dazu, die bei den Vorwahlen ungebunden blieben oder etwa jene Delegierte, die zum Anteil nicht mehr eingeschaltet die bereits ausgestiegenen Kandidaten Rubio, Bush, Carson etc. gebunden sind.


Ist Ted Cruz strategisch klug beraten?


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Ted Cruz
Ted Cruz sowie auch John Kasich hoffen derzeit darauf, dass Trump hinein ersten Wahlgang scheitern wird. Beide setzen darauf, in späteren Wahlgängen die erforderliche Mehrheit zusammen zu bekommen, wenn die Delegierten nicht mehr eingeschaltet Trump gebunden sind. Ob diese Rechnungsstellung trotzdem aufgeht, ist fraglich. Nimmt man an, dass es zu einem zweiten Wahlgang kommt, müssen sich selbst die Republikaner fragen, welchen Wert ihre Vorwahlen haben, wenn die Kandidat mit den meisten Stimmen gezielt verhindert werden soll. So etwas kann man machen, wenn Trump sowie Cruz beide etwa die 950 Delegierte eingesammelt hätten. Aber beliebig Ergebnis, später dem Trump 1150 Delegierte sowie Cruz bei 700 Delegierten ins Ziel kommt, kann nicht beliebig fern interpretiert werden. Regeln sind Regeln, das ist keine Frage, trotzdem die Trump-Wähler würden hinein November wohl mehrheitlich zuhause bleiben, sollte ihr republikanischer Kandidat Ted Cruz heißen. Zu tief ist die politische Partei gespalten sowie zu persönlich waren die Angriffe während des Wahlkampfs.
Aus meiner Sicht begeht Ted Cruz in diesen Wochen auch einen entscheidenden Fehler. Bei seinen Auftritten spricht er fern mehr, oberhalb die offene Kampfabstimmung beim Nominierungsparteitag als oberhalb seine inhaltlichen Positionen. Cruz konnte stets dann punkten, wenn er Trump inhaltlich forderte. Diesen Strecke hat die Senator aus Texas inzwischen verlassen. Natürlich muss er auch seine eigenen Leute motivieren sowie mobilisieren. Aber man darf nicht vergessen, dass Cruz in vielen Bundesstaaten schlichtweg eine Hausmacht fehlt. Seine Wählerbasis eingeschaltet die Ostküste liegt teilweise zwischen 10%. Die restlichen Wähler muss er aktiv für sich selbst gewinnen. Und dies wird kaum funktioneren, wenn man sich selbst monatelang nur noch auf einen Konflikt auf dem Nominierungsparteitag fokussiert. Ted Cruz muss es gelingen, die Republikaner zu überzeugen, dass nur er die Kandidat für die politische Partei sein kann, die eine ausreichende Rückendeckung aus den Vorwahlen (mindestens 900 Delegierte) hat sowie auch in die Lage ist, die politische Partei zu vereinen. Beide Ziele wird er trotzdem verpassen, wenn nur noch Ambitionen formuliert werden, Trump zu verhindern. Eine knappe Niederlage in die inhaltlichen Auseinandersetzung eignet sich selbst dann stets noch besser, als beliebig bedingungsloser persönlicher Konfrontationskurs.


Auch Kasich fehlt eine Legitimierung durch die Wähler

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John Kasich

John Kasich wäre dann wohl schon eher die Lieblingskandidat einer Brokered Convention. Bei Kasich würde auch das Argument greifen, dass er wohl am ehesten Chancen hätte, gegen Clinton zu gewinnen. Cruz wäre wohl für viele Wechselwähler in den Swing States beliebig zu konservativer Republikaner. Das Schwierigkeit Kasichs liegt trotzdem leicht eingeschaltet seinen Ergebnissen in den Vorwahlen. Mit am Schluss rund 250 Delegierten wird die Gouverneur von Ohio wohl kaum als Mehrfachmöglichkeit fungieren können. Dies würde dann den gesamten Vorwahlprozess die Republikaner ad absurdum führen. Zudem müsste die Parteitag zunächst eine Regel kippen, später die nur Kandidaten gewählt werden dürfen, die mindestens 8 Bundesstaaten gewonnen haben. Dies wird Kasich nicht gelingen. Er hat bislang nur seinen Heimatstaat Ohio gewonnen. Bleibt die Regel bestehen, könnten nur Trump sowie Cruz gewählt werden.



Die Republikaner können sich selbst eigentlich nur noch gemeinsam mit Donald Trump befreien.


Donald Trump hat inzwischen einen anderen Ton angeschlagen. Nach dem Profit in New York sprach er von "Senator Cruz" sowie nicht mehr von "Lying Ted" (lügender Ted). Zudem formulierte er auch klare politische Ziele sowie verzichtete auf diskreditierende Äußerungen in Richtung seiner Konkurrenten. Er scheint daher etwas umzusteuern, nachdem er mit Ted Cruz auch den letzten Konkurrenten zumindest in den Vorwahlen niedergerungen hat.
Manch beliebig Republikaner, die bislang ablehnend gegenüber Trump war, mag sich selbst jetzt wünschen, dass Trump leicht die Mehrheit holt. Die Magenbeschwerden beim Gedanken daran, mit ihm in die Wahl gegen Clinton zu gehen, scheinen nicht so wirksam zu sein, wie die beim Gedanken eingeschaltet einen völlig eskalierenden Nominierungsparteitag. Denn niemand kann absehen, was geschehen wird, wenn Trump die Nominierung verweigert werden würde. Es hätte wohl unkalkulierbare Folgen, die fern oberhalb die anstehende Präsidentschaftswahl hinausgingen. Die Republikaner müssten ihren Wählern abseits von Regularien erklären, weshalb die von ihnen favorisierte Kandidat nicht die Richtige sei sowie die Sinn sowie Funktion von Vorwahlen ausgehebelt werden musste.
by DonkeyHotey
Das Establishment kann jetzt nicht mehr das reparieren, was sie hinein gesamten Wahlkampf verschlafen haben. Noch hinein Sommerzeit 2015 wurde Trump von vielen belächelt, Jeb Bush galt als Favorit. Dann mussten die Republikaner mit ansehen, wie beliebig Establishment-Kandidat später dem anderen die Flinte ins Korn schleudern musste, weil die republikanischen Wähler sie nicht unterstützten. Es hätte genug Möglichkeiten gegeben, sich selbst ofen sowie ungeöffnet auch inhaltlich gegen Trump zu positionieren. Nun ist es eigentlich zu spät. Und die Republikaner wären nett beraten, nicht beliebig weiteres Mal Donald Trump zu unterschätzen. Denn chancenlos ist er gegen eine hinein Leute nicht unendlich beliebte demokratische Establishment-Kandidatin Hillary Clinton nicht. Ich vermute, dass Trump seinen Ton mäßigen sowie seine Inhalte angleichen wird. Das ist die Vorteil, wenn man politisch eher opportunistisch als ideologisch agiert. Aus einer vermeintlichen Schwäche ihres aktuellen Spitzenkandidaten sollten die Republikaner jetzt das Beste machen. Denn wer weiß schon, wie sehr sowie wie lange sich selbst Hillary Clinton noch mit die "politischen Revolution" Bernie Sanders beschäftigen muss sowie wie geschwächt sie aus dieser Entwicklung hervorgehen wird.
Andererseits ist es auch verständlich, wenn man als Grand Old Party nicht mit Donald Trump in den Wahlkampf sowie vielleicht auch ins Weiße Haus ziehen will. Die Gründe dafür liegen auf die Hand. Aber den Zeitpunkt dies zu verhindern, ohne beliebig innerparteiliches Chaos auszulösen, scheint verstrichen. Dennoch, was am Tage später dem New York Primary von Vertretern des RNC zu vernehmen war, deutet nicht darauf hin, dass man Trump unterstützen wolle, sollte er die 1237 Delegierten verpassen. Nun hängt daher erstmal alles eingeschaltet den verbleibenden Vorwahlen die Republikaner. Ein Problem, das auf Donald Trump zukommen kann, liegt in Pennsylvania. 54 die 71 Delegierten dort werden geradewegs sowie ohne Präferenz für einen Kandidaten gewählt. Die Delegierten können eine Präferenz äußern, müssen es trotzdem nicht. Und wenn sie es tun, sind sie nicht eingeschaltet ihre eigenen Worte gebunden, ungleich z. B. als beim Loophole Primary in Illinois. Das ist zumindest eine weitere Unsicherheit für Trump auf dessen Strecke zu 1237 Delegierten. Es bleibt spannend!

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