Wissenswerte Erklärungen Zum Ablauf Die Präsidentschaftswahl Sowie Erste Einschätzungen Zum Ausgang

Noch 100 Tage bis zur US-Präsidentschaftwahl am 08. November 2016. Höchste Zeit also, sich selbst mit den wichtigsten Abläufen vertraut zu erschaffen und zu sehen, worauf es erreichen wird. Nach den teils sehr unterschiedlichen und bisweilen auch komplizierten Verfahrensweisen bei den Vorwahlen, sind die Regeln zur Hauptwahl oder auch General Election relativ einfach.


270 Wahlmännerstimmen erforderlich


Die Wahlen entdecken in allen Bundesstaaten statt und werden dort auch einzelne ausgezählt und gewertet. Die Wählerinnen und Wähler können dann direkt für ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten abstimmen. Formal werden nichtsdestoweniger die Wahlmänner für das Electoral College gewählt. Am Eind kommt es darauf an, wer für das Electoral College genügend Wahlmännerstimmen gewonnen hat. Das Electoral College ist das Gremium, das letztlich den oder die neue(n) Präsidenten/in auswählen wird. Es befinden sich selbst 538 Electors darin. Wer 270 Wahlmännerstimmen holt, wird ins Weiße Heimat einziehen können. Die Wahlmänner (electors) werden in den einzelnen Bundesstaaten gewonnen. Pauschal kann man sagen, je mehr Einwohner die Bundesstaat hat, desto mehr Wahlmännerstimmen sind dort auch zu vergeben. In Kalifornien gibt es z. B. 55 Wahlmännerstimmen in Wyoming sind es dagegen nur 3. Eine Ausnahme erschaffen die Bundesstaaten Nebraska und Maine. Hier wird das Prozeß "Splitting the votes" angewendet. In Maine z. B. bewegen sich von den vier Wahlmännerstimmen Zwei eingeschaltet den Kandidaten mit den meisten Stimmen hinein gesamten Bundesstaat. Die anderen beiden Stimmen werden jeweils eingeschaltet den Sieger die beiden Districts vergeben. So kann es daher sein, dass 3 Stimmen eingeschaltet den Gesamtsieger bewegen sich und 1 Stimme eingeschaltet den Zweitplatzierten, sofern dieser in einem District die Mehrheit hat. In Nebraska wird genauso verfahren (mit drei Districts).

The Winner takes All - auch die Swing States


Die entscheidende Regel lautet: The Winner takes All! Das bedeutet, dass die Wahlmännerstimmen nicht anteilig später erlangten Stimmen vergeben werden, sondern komplett eingeschaltet den Sieger gehen, unabhängig davon, wie groß die Vorsprung ist. Einer besonderen Bedeutung kommen dabei den sogenannten Swing States zu. Dabei handelt es sich selbst etwa Bundesstaaten, die entweder herkömmlich einen engen Wahlausgang entgegensehen können oder nichtsdestoweniger aufgrund besonderer Kandidatenkonstellationen oder Ereignisse in diesem Erdjahr unerwartet kniffelig vorherzusagen sind.
Dieses system führt z. B. dazu, dass z. B. Kalifornien kaum Schauplatz des Wahlkampfes werden wird. Zur Erinnerung: Der Golden State ist zwar mit 55 Wahlmännerstimmen die "wertvollste" Bundesstaat, dort hier die Demokraten jedoch eine ihrer absoluten Hochburgen haben, ist beliebig Profit die Republikaner so unrealistisch, dass es sich selbst kaum lohnt, hier Zeit und Geld zu investieren. Lediglich Wahlkampfautritte zum Einholen von Spendengeldern sind in dem wohlhabenden Kalifornien wahrscheinlich. Andersherum ist es z. B. in Texas, mit 38 Wahlmännern zweitgrößter Bundesstaat, geht die Lone Star State in die Regel eingeschaltet die Republikaner.
Der Wahlkampf wird sich selbst daher auf die Swing States, oder auch Battleground States genannt, konzentrieren. Aktuell sind 2016 in sieben Bundesstaaten sehr enge Wahlausgänge zu erwarten. Das sind (in Klammern die Wahlmännerstimmen) Florida (29), Ohio (20), North Carolina (15), Virginia (13), Iowa (6), Nevada (6) und New Hampshire (4). Darüberhinaus gibt es noch weitere vier Bundesstaaten, die aktuell eher zu den Demokraten tendieren, nichtsdestoweniger durchaus ins Visier Donald Trumps geraten werden, dort ihm hier Überraschungen gelingen könnten. Dabei handelt es sich selbst etwa Pennsylvania (20), Michigan (16), Wisconsin (10) und Colorado (9). Hillary Clinton könnte dagegen in den republikanischen geprägten Georgia (16) und Arizona (11) angreifen.


Erste vage Berechnungen und Prognosen


Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Prognose noch zu früh. Nimmt man nichtsdestoweniger die weitgehend sicheren Bundesstaaten als Berechnungsbasis käme Clinton derzeit auf 201 Stimmen und Donald Trump auf 164. Zudem können später aktuellen Umfragen die Demokraten noch mit weiteren 55 Stimmen rechnen, die Republikaner mit 27. Damit käme Clinton auf 256 Stimmen und Donald Trump auf 191 Stimmen. Die 91 übrigen Stimmen aus den o.g. 7 Swing States würden dann daher die Entschluss bringen. In die folgenden Fahrschein habe ich Euch das mal visualisiert dargestellt. Die dunkelblauen und dunkelroten Staaten rechne ich aktuell bestimmt einem die beiden Armeelager zu. Die hellfarbigen weisen aktuell eine Trend in eine Richtung auf und die grauen Staaten sind derzeit die zu erwartenden Battleground States. Aber es können sich selbst in den nächsten Monaten noch einige Veränderungen ergeben. Aktuell scheint Clinton beliebig Teil breit vorne zu liegen, nichtsdestoweniger sollte es Trump gelingen, hinein sogenannten Rust Belt zu punkten und gegen Clinton in Pennsylvania, Michigan und auch Ohio gewinnen, wäre er bereits wieder vorne. Am Eind kommt es möglicherweise dann wieder nur auf einen Bundesstaat an. Besonders eng scheint die Ausgang in Ohio und Florida zu sein, hier liegen liegen Clinton und Trump aktuell in den Umfragen praktisch gleich auf.



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Ich werde hier je später Stand und Entwicklung die Umfragen und eigenen Einschätzungen regelrecht neue "Zwischenstände" und Übersichtskarten posten. Probiert es auch selbst mal aus, wie schnell sich selbst das Lichtbild verschieben kann. Auf die Seite 270toWin.com könnt ihr Eure eigenen Karten erstellen. Klickt leicht auf die Karte. Was meint Ihr? Auf welche Bundesstaaten kommt es am Eind an, wo könnten Überraschungen gelingen?


Wie geht es hier weiter?


Im August werde ich hier jederzeit die Umfragen aus den jeweiligen Bundesstaaten aktualisieren und die wichtigsten Meldungen aus dem noch entspannten Wahlkampf posten. Eind des Monats gibt es dann nochmal ausführliche Porträts die Kandidaten Clinton und Trump und derer Running Mates, daher die Vizepräsidentschaftskandidaten und Pence und Kaine und eine Gegenüberstellung die wichtigsten inhaltlichen Positionen.
Im September nimmt dann die Wahlkampf wieder korrekt Reise auf, das erste TV-Duell zwischen Clinton und Trump steht eingeschaltet (erste von drei Präsidentendebatten). Die heiße Treppe des Wahlkampfs ist dann die Oktober, vor in die ersten Novemberwoche nochmal die wichtigsten und engsten Bundesstaaten fokussiert werden.
Fahrplan ins Weiße Haus

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